Ich versuche in diesem Blogeintrag möglichst viel von dem wiederzugeben, was wir erlebt haben, ich denke die Fotos werden euch mehr erzählen, es werden Dutzende sein ;) Ich konnte mich kaum entscheiden..
Wir haben wirklich sehr viel erlebt, sodass es schwierig wird alles festzuhalten, aber ich gebe mein Bestes !! :)
Also, es fing damit an, dass ich Eeeewigkeiten auf meine Lieben am Flughafen warten musste, weil der Flug natürlich Verspätung hatte! Das machte allerdings im Endeffekt nichts, denn das Wiedersehen hat alles wieder wett gemacht :)
An dem Abend haben wir dann nur ein wenig Sachen ausgepackt und sie haben Steffen, einen meiner Mitfreiwilligen kennengelernt. Am nächsten Tag ging es dann auf nach Miraflores und Barranco, Stadtteile in Lima, die wirklich nett anzuschauen sind! Wir haben geredet, gelacht und lecker gegessen! Das Wetter war übrigens die 2 Wochen durchgängig wunderschön, egal in welchem Teil Perus, wir hatten wahnsinnig Glück!
Am gleichen Abend haben wir dann mit Steffen, Denisse (einer peruanischen Freundin) und einer ehemaligen Freiwilligen gekocht!
Etwas typisch peruanisches natürlich, was uns erstaunlicherweise auch ohne die Hilfe von unserem Koch Richard überaus gut gelungen ist.. ;)
Am nächsten Tag sind wir dann zu meiner Arbeit nach Rímac gefahren! Die Mädels waren alle super und wir haben Schokolade mitgebracht. Danach haben wir uns das Stadtzentrum angeschaut, abends wurde dann gepackt, weil die große Reise am nächsten Tag losgehen sollte! Aber hier erstmal ein paar Bilder der ersten 2 Tage!
| Pazifik! |
| Der "Boulevard" in Barranco, nächtliche Partymeile |
| Die Seufzerbrücke! Man muss beim ersten Drübergehen die Luft anhalten und sich was wünschen |
| Causa rellena |
| Tequeños con queso (Käseticks) |
| :) |
| Kooochen! |
| Papa a la huancaína, die Vorspeise |
| Lomo saltado, das Hauptgericht |
| :) |
Ps. Die Rezepte müsst ihr im Internet nachgucken, es ist so schwer das auf deutsch zu erklären irgendwie ;)
So, am Dienstag ging es dann direkt wieder zum Flughafen - ab nach Cuzco! Die Stadt liegt in den Anden Perus und war früher Hauptstadt der Inkas! Man sieht davon leider nicht mehr so viel in der Stadt, weil von den Spaniern damals alles zerstört und in ihrem Stil neu aufgebaut wurde!
Und trotzdem ist sie wunder-wunderschön! Cuzco ist viel ruhiger als Lima und hat wunderbar schöne Ecken, durch die Gassen könnte man den ganzen Tag schlendern, abends im Licht der Straßenlaternen im Café sitzen oder den Ausblick genießen, zum Beispiel von unserem tollen Hostel ;)
Als wir ankamen haben wir dort erst unser Gepäck abgeladen, als wir denn dann endlich oben waren! Denn Cuzco an sich liegt schon 3400 Meter hoch und zum Hostel ging es nochmal ein paar Treppen weiter.
| Die Anden! |
| Einfach beeindruckend! |
| Juhu! Gott sei Dank mussten wir nicht ganz nach oben ;) |
| Cuzco! |
| Das gemütliche Hostel :) |
Das Hostel war wirklich super, mit bestem Frühstück, heißem Wasser und zu einem super Preis! :)
Nachdem wir abgeladen haben, ging es direkt auf in die Stadt, einfach rumlaufen, besichtigen und natürlich die Tour nach Machu Picchu buchen! :)
Wir haben einiges von der Stadt gesehen, einige Kathedralen, Gassen, den zentralen Markt und viele Inkamärkte! Es lohnt sich wirklich sehr, sich diese Stadt anzuschauen!
Leider wurden wir alle ein wenig krank, wovon es mich allerdings so umgehauen hat, dass ich 1 1/2 Tage völlig im Bett liegen musste! :( Gott sei Dank sind wir vier Tage in Cuzco geblieben, es war natürlich trotzdem ärgerlich dass wir somit viel Zeit verloren für all die Sachen, die man noch so sehen kann!
Nachdem es mir dann wieder einigermaßen besser ging haben wir es aber noch geschafft eine der Inka-Festungen um Cuzco zu besichtigen und zu dem Aussichtspunkt zu gehen! :)
Es ist wirklich beeindruckend wie riesig die Steine dieser Festungen sind und man fragt sich jedes Mal, wie die Inkas es schafften sie zu transportieren! Waren eben nicht dumm, diese Menschen :)
| Bonbons mit Coca |
| Eine erhaltene Inkamauer |
| Cuzco bei Nacht! |
| Der 12-eckige Stein! |
| Mercado Central, der Markt |
| Ein Vicuña |
| Mit meinem neuen Poncho.. ;) |
| Lamas und Alpakas! |
| Die Inka-Festung! |
| Mami! |
Oben habe ich ein Bild von einem Schokoladenstück mit Coca. Coca ist eine Pflanze, die hier in den Anden sehr viel angebaut wird. Sie soll gegen die Höhenkrankheit helfen und galt früher als wichtiges Heilmittel, die Inkas haben es häufig benutzt und lebten auch von ihrem Anbau! In Deutschland ist Coca verboten, es fällt unter das Betäubungsmittelgesetz. In Peru ist es legal, viele Organisationen kämpfen aber gegen ihren Anbau, da sie es als Droge einstufen!
Immer noch etwas geschwächt ging es am nächsten Tag auf unsere Machu-Picchu-Tour. Sie sollte 2 Tage dauern und führte uns durch das Heilige Tal der Inka (Valle Sagrado) nach Aguas Calientes, dem Dorf vor Machu Picchu, unserem Ziel.
Am ersten Tag klapperten wir eine Städte im Heiligen Tal ab und guckten uns die Inka-Stätten an. Alleine sie Natur ist unglaublich und ich hätte noch vieeeel mehr Bilder hochladen wollen! Es ist wirklich wahnsinnig interessant. In der ersten Stadt, Pisaq, besuchten wir einen Festung der Inkas, auf dessen höchsten Punkt sie gebetet haben! Pisaq ist in verschieden "Stationen" geteilt, die jeweils unterschiedlich hoch liegen, wir sind natürlich zu der höchsten gefahren :) Ich frage mich immer noch, wie lange die Menschen damals ohne Bus dorthin brauchten..
Auf dem Weg sah man auch viele der "Terrassen" auf denen die Inkas damals ihr Gemüse etc. anbauten! Die Terrassen sind alle unterschiedlich hoch und auf jedem herrscht ein anderes "Klima", das dann für eine ganz bestimmte Gemüseart am Besten geeignet ist!
Der Friedhof war auch sehr interessant, das waren Löcher im Berg, die sehr klein waren! Das lag daran, dass die Inkas ihre Toten (die vom normalen Volk) in Fötusstellung gelegt und in die Gräber "gesteckt" haben, aber auch das einfache Volk wurde immer geschmückt und mit Opfergaben begraben!
Nun wird auch vielleicht langsam klar warum ich diese Überschrift gewählt habe, wir sind diese 9 Tage, die wir weg waren einfach ununterbrochen nur gewandert und gelaufen! ;)
Hier einfach mal die Bilder!
| Der Anfang des Heiligen Tal mit dem Urubamba-Fluß |
| Pisaq |
| Weeeit oben |
| Die Terrassen |
| Ganz oben wurde der Sonnengott angebetet |
Nach Pisaq ging es weiter nach Urubamba, allerdings nur zum Mittagessen! Das passte auch ganz gut, denn dort fing es an in Strömen zu regnen! Als wir allerdings an unserem nächsten und letzten Ort, Ollantaytambo, ankamen schien wieder schön die Sonne :)
Dort besichtigten wir eine weitere Festung, die allerdings nicht von den Inkas, sondern von der Kultur davor erbaut wurde! Diese Kultur wurde allerdings später von den Inkas erobert. Wie viele andere Stätten, ist auch diese nicht fertig gebaut worden, da dann die Spanier kamen und die Inkas flüchteten.
| Ollantaytambo |
| Ja, es war sehr hoch :) |
| .. und es ging immer höher! |
| :) |
In diesem Ort blieben wir dann nach unserer Besichtigung, um den Zug nach Aguas Calientes zu nehmen, dem Dorf von dem aus man Machu Picchu besichtigt! Wir mussten leider relativ lange warten und haben die Zeit bei einem Stück Pizza totgeschlagen! Die Zugfahrt war auch weniger spannend, da alle sehr müde waren und man leider nichts von der Gegend sehen konnte, da es dunkel war!
Wir kamen somit sehr spät in Aguas Calientes an und wurden direkt ins Hostel gebracht, um totmüde ins Bett zu fallen! Schließlich mussten wir am nächsten Morgen früh raus, um eins der sieben "neuen" Weltwunder zu besichtigen - Machu Picchu! Ausgeschlafen haben wir übrigens kein einziges Mal in diesem Urlaub! :D
Morgens fuhren wir dann in aller Früh mit dem Bus hoch nach Machu Picchu, dies bedeutet 25 Minuten Schlangenlinien nach oben! Und das durch den Anfang des Regenwaldes, denn Machu Picchu liegt an der Grenze vom Gebirge (sierra) zum Regenwald (selva).
Wir kamen an, bekamen unseren Guide und die Tour ging los, 2 einhalb Stunden besichtigten wir die Inka-Festung! Es ist wirklich schwer, all das zu erzählen, was wir erfahren haben, denn es ist wahnsinnig viel! Die Festung ist einfach wahnsinnig interessant. Dort lebten und arbeiteten die reichen Inkas. Wir haben uns ihre Wohnorte angeschaut und all die Überreste, die viel von ihnen und ihrem Leben erzählen. Trotzdem sind 30 Prozent der Sachen, die man heute über die Inkas und vor allem Machu Picchu erzählt, nur Vermutung! Es bleibt eben einfach etwas sehr geheimnisvolles, diese Stadt auf der Spitze des Berges :)
Machu Picchu bedeutet übrigens "junger Berg", ist aber kein ursprünglicher Name, sondern wurde von seinem Entdecker Hiram Bingham für die Stadt ausgewählt. Daneben erstreckt sich noch der Wayna Picchu ("alter Berg"), der auch bestiegen werden kann!
Ihr könnt euch im Internet sicher vieeel besser über Machu Picchu informieren, als ich es hier kann, also checkt einfach ein paar Internetseiten, wenn euch nach dem Bericht und den Fotos Lust danach ist ;)
Nachdem wir die Führung beendet haben (2 einhalb Stunden, es ist riesig!) haben wir beschlossen zurück nicht mit dem Bus zu fahren, sondern zu laufen und ein wenig von dem Flair zu erfahren, den man sonst auf dem Inka-Pfad mitbekommt, dem einzigen 2ten Weg nach Machu Picchu. Dieser dauert ca. 4 Tage und ist bei Besuchern sehr beliebt und schon Monate vorher ausgebucht!
Also ging es los! Alle Treppenstufen runter, durch grünbewachsenen (Regen-)wald und an Wasserfällen vorbei, auch wenn es nur kleine waren ;) Es war wirklich eine atemberaubende Landschaft, vor allem weil man zwischendrin immer diese riesigen Berge mit den Wolken an ihrer Spitze sah!
Unten angekommen, verschwitzt und kaputt, haben wir lecker Alpaka gegessen! Den Tag hatten wir dann noch ein wenig Zeit uns Aguas Calientes anzuschauen (z.B. die Inkamärkte.. :D), bevor es abends mit dem zurück zurück nach Ollantaytambo und von da aus im Bus nach Cuzco ging! Wir fielen in unserem Hostel totmüde ins Bett! Und am nächsten Morgen hieß es (was wohl..) früh aufstehen, denn es sollte mit dem Bus nach Puno, zum Titicacasee gehen! Bis hoffentlich bald, Cuzco!
Es lässt sich so schwer auf Bildern festhalten, all diese Momente, aber ein wenig von dem Flair haben sie hoffentlich doch aufgefangen :)
| Die Anden! |
| Das Bild, was eben jeder kennt! Machu Picchu! |
| Terrassen! |
| Der Hauptplatz |
| Kilometerhooooch! |
| Der Wayna Picchu |
| Unser Guide! |
| Bild des Urlaubs! Das Lama :) |
| Abstieg |
| :) |
| Bananenstauden |
| Es war eben anstrengend! :D |
| Alpaka! |
| Mhm :) |
| Aguas Calientes |
| Und der Regenschauer |
Und schon sind 6 Tage vergangen, auf gehts in eine neue Stadt -Puno! Die Stadt an sich ist nicht sehenswert, aber es ist die Verbindung zum Titicacasee, den wir uns auf einer 2-Tages-Tour anschauen wollten!
Nach vielem Hin und Her mit Geldbabheben, einigen nervenaufreibenden Stunden, aber einer relativ langen Nacht ging es am nächsten Tag direkt zum Hafen mit der Hoffnung eine Tour zu finden, da wir es am Vortag leider nicht geschafft haben eine zu buchen (siehe Probleme beim Geldabheben ;)). Zum Glück fanden wir noch eine 2-Tages-Tour mit Übernachtung bei einer Familie auf einer der Inseln im Titicacasee!
Also ging es los, zu erst mit dem Bott auf die Isla de los Uros, eine "schwimmende" Insel! Sie ist aus Blöcken gebaut, die auf dem Wasser schwimmen! Die Insel auf der wir waren bestand aus 16 Blöcken und dort lebten 4 Familien. Es ist wirklich spannend, wie diese Insel einfach im Wasser schwimmt. Sie ist nur mir Pflöcken befestigt und könnte sonst an jeden beliebigen Ort schwimmen ohne auseinander zu fallen :)
Vor dort aus ging es auf einer längeren Bootsfahrt nach Amantaní, diesmal eine feste Insel auf dem See. Die Fahrt nutzte ich hauptsächlich um zu schlafen, trotzdem genoss ich einige Minuten diesen unglaublich Ausblick auf den See, dessen Ausmaße man sich einfach nicht vorstellen kann! Vor allem die Bilder vom Titicacasee werden dem, was ich gesehen habe, einfach nicht gerecht! Es ist unfassbar, wie wunderschön und einzigartig diese Landschaft ist!
Auf Amantaní wurden wir einer Familie zugeteilt, in der wir übernachten sollten! Sie war super lieb und wir bekamen zwei Zimmer in ihre Haus, welches den Anschein erweckte nicht fertig gebaut zu sein. Es gab kein Geländer an der Treppe und im Nebenzimmer wurde anscheinend ein weiteres Zimmer errichtet.
Auf fast der ganzen Insel gab es keine Elektrizität und kein fließendes, geschweige denn warmes Wasser. Wofür gibt es denn den See? ;)
Die Toilette war (fast) das einfachste was ich je an Klos gesehen habe und nachts war es so stockduster, dass man die Hand nicht so Augen sah!
Ich fand es super! :)
Wir aßen also zu Mittag, Quinua-Suppe (ein Getreide welches in den Anden angebaut wird) und Salat mit Käse und Kartoffeln! Es war mega lecker, typisch und so sattmachend, dass sogar Nick nicht mehr konnte ;)
Danach machten wir uns auf um die Insel zu besuchen! Es gibt dort zwei Berge, Pachamama und Pachatata (Mutter Erde und Vater Erde). Wir haben den Pachatata besichtig und auf dem Weg sehr viele Einheimische gesehen, die ihrer Arbeit, der Landwirtschaft, nachgingen. Alle haben auf der ganzen Insel verteilt Felder, die sie z.B. für den Kartoffelanbau benutzen. Überall sieht man Frauen mit Kilos an Kartoffeln auf dem Rücken (in ihren bunten Tüchern) den Berg hoch- und runterlaufen. Und das in Sandalen oder barfuß!! Wir sollten weniger Wanderschuhe kaufen und mehr Berge laufen, hab ich das Gefühl, echt beeindruckend. Vor allem machen die Frauen hier die meiste Arbeit, Männer habe ich selten gesehen! Könnt ihr mal sehen :D
Auf dem Berg angekommen waren wir auf 4100 Metern und hatten die mega Aussicht. Natürlich war der Berg nicht so hoch, aber dadurch dass der Titicacasee schon so hoch liegt, ist man dann eben mal auf 4100 Metern! Und es ist anstrengender, man merkt eben doch dass die Luft etwas dünner ist! Die Aussicht war wirklich atemberaubend :) Wunderschön!
Wieder unten angekommen war es dann schon fast dunkel und wir setzten uns zusammen bei Kerzenlicht ins Zimmer und haben gequatscht, ein sehr schöner Abend, ohne dass Licht, Fernsehen, Musikanlage oder sonst etwas nötig war :) Dann bekamen wir noch leckeres Essen und Tee. Diesmal Suppe mit Kartoffeln und Nudeln (sie mixen das immer..) und danach Reis mit kleinen Tortillas! Mhmhhhhm :)
An diesem Abend sah ich den schönsten Sternenhimmel :) Man sah die ganze Milchstraße und an jedem Fleck des Himmels waren Sterne, im Hintergrund war das Rauschen des See zu hören, wirklich super :)
Dann ging es relativ früh ins Bett, schließlich war es so dunkel, dass es sich eh wie Mitternacht anfühlte und wir waren alle kaputt vom Wandern. In der Nacht gab es dann das gewaltigste Gewitter überhaupt mit ganz viel Regen, Hagel, Sturm, Blitz und Donner. Aber man sah Schnee danach (oder doch Hagel?).
Am nächsten Tag bekamen wir ein leckeres Frühstück (die können aber auch einfach kochen!) und danach sollte es mit dem Boot weiter nach Taquile gehen, eine weitere Insel. Dort fuhren wir eine Stunde hin und es warteten 500 Treppenstufen auf uns, juhu! :)
Mit Motivation und Sonne im Nacken ging es auf die Bergspitze, zum Hauptplatz und wieder zurück! Wir aßen ein paar Schokoriegel zur Stärkung und besichtigten einfach die Landschaft und den See :)
Auf dem Weg trafen wir viele typisch gekleidete Einheimische, da an diesem Tag ein Fest stattfand. Alle waren sehr bunt und geschmückt angezogen, leider habe ich davon kein Foto!
Auf dieser Insel sind die Männer für ihre Strickwaren, wie Mützen und Schals bekannt, die auch wirklich schön aussahen :)
Danach ging es 3 Stunden mit dem Boot zurück nach Puno, wir saßen in der Sonne, verbrannten uns ein wenig, hören Musik und unterhielten uns :) Und da war die Reise auf den Titicacasee auch schon vorbei!
| Isla de los Uros, das sind die Blöcke, nur in klein |
| Eins meiner Lieblingsbilder :) |
| Boot fahren :) |
| Quinua-Suppe |
| Feldarbeit |
| Auf 4072 Metern! |
| :) |
| Im Kerzenschein! |
| Schneeee !! |
| Morgenwäsche |
| Zähnchen putzen |
| im und am Titicacasee |
| Das "Bad" |
| 500 Stufen auf Taquile |
Ps. Die Szene "Familie Zylla putzt sich um 7 Uhr morgens am Titicacasee die Zähne" ist meine liebste aus dem Urlaub ;)
In Puno angekommen haben wir unser Busfahrtticket gebucht und sind dann ein wenig in der Fußgängerzone bummeln gegangen! Ich habe eine schöne, echte, warme (und teure..) Alpakadecke ergattert :) Yes!
Gegessen haben wir auch lecker, ich hatte Forelle mit Knoblauch-Soße, köstlich! Papa und Nick haben sich an das cuy getraut (Meerschweinchen). Ich habe es auch probiert, es schmeckt ganz gut, aber es ist nicht so besonders, dass ich es unbedingt nochmal essen muss!
| cuy |
| Alpaka saltado |
| Troucha - Forelle |
| Guten Appetit! |
Abends ging es dann zurück nach Cuzco! Von dort aus, nach 7 Stunden Fahrt ging es direkt zum Flughafen und Lima erwartete uns zurück! Dort angekommen packten wir ein wenig aus und um und machten uns dann auf zu den Inka-Märkten hier in der Nähe. Dort kauften wir noch ein wenig ein und fuhren dann abends zum Wasserpark, von dem ich schon mal Bilder hochgeladen hab! :) Es war sehr schön, vor allem weil es eine Lichtershow gab.
Danach trafen wir uns noch mit Laura zum Cocktails trinken. Es war ein netter Abend :)
Am nächsten und letzten Tag wollten wir ursprünglich noch was Tolles unternehmen, aber wir entschieden und dafür erstmal auszuschlafen und danach zu entscheiden!
Am Morgen putzen wir dann erstmal alle zusammen die Küche und meine Familie lernte Friedrich kennen, meinen anderen Mitfreiwilligen. Dies dauerte dann so seine Zeit, war aber an sich unheimlich witzig :D
Danach fuhren wir nach La Punta, der Landzunge die sich hier ins Meer erstreckt und genossen die Meeresluft bei leckerem Fisch!
Danach fuhren wir noch zum Plaza San Miguel, einem großen Einkaufszentrum!
Am Abend stand dann kochen an!! Es gab leckere Lasagne und Salat, es hat ziemlich viel Spaß gemacht und war super lecker :)
Und dann ging der letzte Abend auch langsam schon zu Ende! Nach 3 Stunden stand ich dann auch schon wieder auf und begleitete meine Familie zum Flughafen! Zurück nach Deutschland!
Für mich ist es erst in knapp 4 Monaten so weit, aber ich habe das Gefühl das geht schneller um als mir lieb ist ;) Vor allem jetzt nach dem Treffen mit meiner Familie bin ich weniger "ungeduldig". Wir haben allerdings schon viel über meine Rückkehr gesprochen und ich merke auch immer wieder auf was ich mich wieder so sehr freue wenn ich nach Hause komme. Ein kleines Gefühlschaos macht sich jetzt schon breit ;)
Mein Fazit ist, dass es ein wunderschöner Urlaub war, ich eine unvergessliche Zeit mit meinen Lieben hatte und auf jeden Fall auch wieder neue Kraft getankt habe (auch wenn ich jetzt ein wenig erkältet auf der Couch sitze ;))
Danke für diese zwei wunderbaren Wochen! Ich werde es nie vergessen :)
Ich hoffe, der Bericht ist nicht zu lang und auch nicht zu kurz und gibt euch einen kleinen Einblick! Wir hören uns bald wieder mit mehr Berichten von meinem Alltag, der nun wieder beginnt :)
Ganz liebe Grüße und Küsse aus Lima! Jenny :*