Hola mis amigos :)
Intensiv, so war mein Tag gestern. Ich bin aufgestanden, war joggen und habe mich auf meinen virtuellen Adventskalender per Mail gefreut (Danke Mama!) und doch hatte ich irgendwie "schlechte" Laune. Es war komisch und ich habe mich gefragt warum aber wahrscheinlich waren es die 2 Stunden Krankenhaus, die an diesem Tag auf mich warteten. Am Tag zuvor hatte Mari mich gefragt, ob ich zwischen 14 und 16 Uhr zu Alex gehen kann, da er Medikamente nehmen muss etc. und das alleine nicht schafft, weil er sich kaum bewegen kann. Klar, dass es kein Problem ist, ich freue mich immer wenn ich da helfen kann, aber jedes Mal, auch nach all den Malen, die ich schon da war, ist es eine Überwindung für mich. Jedes Mal fühle ich mich aufs Neue komisch über diese Türschwelle zu treten und jedes Mal aufs Neues habe ich das Gefühl ich kann dort nicht mein Bestes geben. Einmal, weil ich mich ein wenig gelähmt fühle, wenn ich dort bin. Man sitzt da, sieht Alex zu wie er sich vor Schmerzen krümmt und kann einfach nichts tun. Und auch, weil die Ärzte und Krankenschwestern sich dort einfach für nichts interessieren und man irgendwann nicht mehr zum 92384723. Mal hingehen und fragen will, ob sie ihm nicht bitte etwas geben könnten. Das ist einfach .. deprimierend.
Ich war dann insgesamt gestern 2 1/2 Stunden da, am Anfang hat er geschlafen, als er aufgewacht ist.. Naja, hatte er einfach totale Schmerzen, allerdings sind wir momentan jeden Tag froh, dass nichts anderes passiert.
Ich bin dann dageblieben bis die Ärztin gekommen ist und ihm Morphin gegeben hat, dann ging es auch von Minute zu Minuten besser und er konnte sich etwas entspannen.
Ich bin dann nach Hause gefahren, war froh, dass ich ein wenig Zeit hatte. Und dann stand ich 2 Stunden vor geschlossener Türe, mir war kalt und ich wollte rein :D
Die Geschichte dazu (ist ziemlich blöd..):
Vor zwei Wochen sind 2 Studentinnen aus Österreich bei uns vorbeigekommen, um ihre Koffer bei uns abzustellen, weil sie noch reisen wollten, aber nur mit Rucksäcken. Das waren Freundinnen von den Studenten aus Österreich, die vorher hier waren und mit denen Fred zusammengewohnt hat.
Ja auf jeden Fall kamen die dann am Mittwoch vorbei um umzupacken, eine Nacht bei uns zu schlafen und gestern zurück nach Österreich zu fliegen.
So, die wollten dann abends noch weggehen, feiern. Also haben wir denen unseren Schlüssel gegeben. Wir haben jeder einen für die Vordertür aber insgesamt nur einen für die Wohnungstür, den wir eigentlich immer oben drauflegen. So, den hatten die beiden dann, aber die wollten ja bei uns pennen, also alles kein Problem.
Morgens bin ich dann aufgestanden und die beiden waren nicht da, ich dachte mir so "Ok, etwas blöd" :D
Egal, vielleicht kommen sie ja noch..
Naja, dann taten sie das aber nicht und ich habe dann den Schlüssel gefunden, der zur Küchentür gehört, von der man auch in den "Hof" kommt, zu dem wir ja einen Schlüssel haben. Den Küchentürschlüssel hat Fred auch ausprobiert, also alles gut!
So, als ich dann allerdings nach Hause kam, ging der Schlüssel nicht. Fred hat den nämlich nur von innen ausprobiert und von außen wollte es anscheinend nicht funktionieren :D Sehr gut, hab ich versucht Steffens Fenster aufzukriegen, das ging auch nicht und dann habe ich auf Fred gewartet und auf eine gute Idee :D
Das dauerte dann aber 2 Stunden, denn der Weg vom casa nach Hause dauert mindestens 1 Stunde und dann kam natürlich der Bus auch nicht, wie das immer so ist :D
Ja dann bin ich ein wenig unser Viertel erkunden gegangen.. Und als Fred dann kam, haben wir oben bei den Nachbarn geklingelt und Fred ist durch deren Schlafzimmerfenster heldenhaft auf unsere Terrasse geklettert (mir kams verdammt hoch vor :D) und dann waren wir endlich in unserer Wohnung :)
Tat dann auch ganz gut, muss ich zugeben. Ich hab mich dann erstmal dick angezogen, weil mir total kalt war, nen Tee gemacht und dann haben wir noch Besuch bekommen. Erst von Carla und ihrer Freundin. Carla war als Mat hier gewohnt habe, seine "Flamme" quasi ;) Sehr nettes Mädchen und ihre Freundin auch. Ja die Carla zieht nämlich jetzt wahrscheinlich auch bei uns ein, was ich sehr cool finde, denn erstens habe ich ein wenig weibliche Unterstützung und wir müssen spanisch zu Hause reden, was einfach mega genial ist!! :)
Ich freue mich auf jeden Fall.
Danach waren noch Laura, Lucho und Jorge da, auch zwei Freunde. Mit den Beiden fahren wir am Wochenende in ein Strandhaus, welches Jorge so 1 1/2 Stunden Richtung Süden hat, das wird sicher richtig gut und entspannt.. Für Samstag und Sonntag! :)
So, ich denke, das war das Wichtigste für heute ;) Mein Tag im casa heute war wirklich gut, es war mega warm (abends wird es dann allerdings wieder kalt) und wir waren ein wenig draußen :) Ich lerne jeden Tag irgendwelche neuen Wörter, neue Gerüche, neue Straßen und neue Menschen kennen. Es ist ziemlich spannend! :)
Ich küsse euch aus dem groooooßen Lima :* Passt auf euch auf !
Hallo Schnecki!
AntwortenLöschenWie immer sehr aufregend und spannend dein Blogeintrag.Was Alex angeht:deine Anwesendheit ist bestimmt gut für seine Genesung,also leistest du deinen Beitrag dazu!!!Dabei wünsche ich dir viel Kraft und Zuversicht!!!
Ansonsten wünsche ich dir ein enspanntes WE am Strand mit den Leuten(ich komme bei den ganzen Freunden und Freiwilligen langsam durcheinander)
tanke ganz viel Sonne,bis bald:) mama